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erstellt von: krawatten, am 14.05.2013 11:08 , Clicks: 2916

Krawatten- und Kragenschmuck


Normal kann jeder. Ein Anzug und eine dezent gestreifte Krawatte verleihen jedem Träger eine Aura der Seriosität. Dabei stellte etwa Gianni Versace schon vor Jahrzehnten fest, dass inzwischen eigentlich jeder Bandit Krawatte trage. In Zeiten der Finanzkrise neigt der Volksmund teils sogar zum Umkehrschluss, jeder Krawattenträger sei ein Bandit. Zyniker meinen gar, mache Entscheidung der letzten Jahre lasse sich nur dadurch erklären, dass der Binder die Sauerstoffzufuhr zum Gehirn unterbrochen habe.

 

Dabei ist eine edle Krawatte, richtig eingesetzt, keineswegs ein einfaches Arbeitsmittel von Finanzjongleuren und Anlagehypnotiseuren. Sondern so ziemlich das eleganteste, was Man(n) heutzutage noch tragen kann. Dieses männlichste aller Kleidungsstücke (Damenkrawatten haben sich im privaten Bereich nie wirklich durchsetzen können) kann die Optik komplett verändern. Doch es braucht dafür eine große Bühne. Der Hemdkragen sollte dieser Herausforderung gewachsen sein. Wer versucht, einen doppelten Windsorknoten unter einem Button-Down-Kragen zu tragen, wird schnell merken: so einfach ist das nicht.

 

Wer die Krawatte besonders stilvoll in Szene setzen will, kann auch zu einer zu Unrecht fast vergessenen Feinheit greifen: der Kragennadel. Während in den 30ern noch fast die Hälfte der Krawattenträger zu diesem Accessoire griff (und wer war damals kein Krawattenträger?), ist die kleine Nadel am Kragen heute eine absolute Rarität. Dabei gibt es kaum etwas, was so elegant ausieht. Sie hebt den Krawattenknoten an, lässt den Kragen höher wirken und verhindert zudem, dass die Kragenspitzen sich zu weit abheben. Sicher, Hemden, die gleich dafür gedachte Öffnungen im Kragen haben, Kragennadeln einzuschrauben, werden Sie nicht im Discounter finden. Möglicherweise nicht einmal im Kaufhaus. Die eigentlich klassische Variante ist aber ohnehin die kleine, goldene Sicherheitsnadel, die an jeden Kragen passt. Wer etwas Geld ausgeben will, wird beim guten Herrenausstatter oder Juwelier fündig, aber auf den ersten Blick tut es das 2-Cent-Exemplar aus der Kurzwarenabteilung auch. Allerdings erfordert es ein wenig Übung, den Kragen damit perfekt zu fixieren.

 

Auch gerade ein wenig unterschätzt wird auch die Krawattenklammer. Zu präsent ist noch die Erinnerung an Geschäftsleute, die sich in den 90ern stolz die Skyline von Manhattan oder gar Comicfiguren an den Binder steckten. Auch wenn Stilikonen wie der große Alan Flusser schon darauf hinwiesen, dass eine schlichte Krawattenklammer schräg gesetzt gar nicht mal schlecht aussieht, brauchte es Hollywood, um den Look tatsächlich wieder in Erinnerung zu rufen. Eine nicht zu breite Krawattenklammer, leicht angeschrägt auf der Mitte einer Woll- oder Strickkrawatte, womöglich gar zum Jeanshemd oder Button-Down? Warum nicht. Klassisch? Nein. Aber stylisch.

 

Solche edlen Kleinigkeiten wie Manschettenknöpfe sind zu einem spannenden, eleganten Look ohnehin fast unverzichtbar. Vermeiden Sie nur den Overkill: wer die Krawatte mit Tie Pin, Krawattenklammer, Perlennadel und Krawattenkette schmückt, dazu noch mit dekorativem Pin am Revers, Uhrkette in der Weste, Kragennadel und Armband, sieht aus wie ein Weihnachtsbaum – nur nicht so festlich.






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